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Trau Dich Trauern

Trauer bei Kindern

Auch Säuglinge, Kleinkinder und Kinder nehmen den Tod eines nahestehenden Menschen wahr und reagieren darauf. Sie spüren die Abwesenheit der nahen Bezugsperson und erleben die Veränderungen in ihrem Umfeld. Häufige Reaktionen sind weinen, schreien, Aggressivität und Wutausbrüche, Angst, Anhänglichkeit, Rückzug und Verweigerung, somatische Erscheinungen wie Schlafstörungen, Bettnässen, Veränderungen im Essverhalten, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und vieles mehr.

Der kindliche Trauerprozess

Im kindlichen Trauerprozess wechseln die Stimmungslagen plötzlich und häufig. So wirken Kinder gerade noch tief betrübt und in wenigen Minuten stecken sie schon wieder voller Tatendrang und Lebenslust. Aber auch hohe Anpassungsfähigkeit und vermeintliche Unauffälligkeit sollte nicht zu dem Trugschluss führen, dass diese Kinder nicht trauern. Die Art und Weise wie sie reagieren hängt in hohem Maße vom Entwicklungsstand und damit einhergehend von ihrem Todesverständnis ab.

Kinder sind in besonderer Weise auf ihre erwachsenen Bezugspersonen angewiesen die die Stabilität und Kontinuität in ihrem täglichen Tagesablauf bieten und sichern.

Trau Dich Trauern ermutigt dazu sich mit den Kindern gemeinsam auf den Trauerprozess einzulassen. So kann im Laufe der Zeit den Erlebnissen in Zusammenhang mit dem Tod eines nahestehenden Menschen ein Platz im Leben der Kinder eingeräumt werden.

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