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Trau Dich Trauern

Literatur zum Thema Trauer

Bilderbücher

Marianne denkt an ihre Großmutter

Bettina Egger
Zürich: Bohem Press, 1986

Ein künstlerisch, stilles Bilderbuch von der Begegnung eines Kindes mit dem Tod der Großmutter und der tröstlichen Erfahrung einer lebendigen Erinnerung.

Ein Himmel für den kleinen Bären

Dolf Verroen/Wolf Erlbruch
Hansa Verlag 2003, 12,90 €

Nach dem Tod seines Großvaters findet der kleine Bär Trost und den „Bärenhimmel“ auf Erden in der Liebe und Geborgenheit seiner Eltern und die Freude am Leben wieder. Ein schönes und tröstliches Bilderbuch für Kinder, die um ihre Großeltern trauern, aber ungeeignet für Kinder in Trauer um ein Elternteil oder ein Geschwister.

Oma, liebe Oma

Lese- und Vorlesebuch von Sophie Brandes
Edition Bücherbär (1997), 54 Seiten

Zweimal die Woche passt Oma Lilly auf Bea auf, Bea freut sich auf diese Abende. Als Oma Lilly einen Schlaganfall bekommt und Bea sie schließlich im Krankenhaus besuchen darf, erkennt Bea ihre Oma nicht wieder. Die Oma stirbt. Nur langsam begreift Bea, dass sie vergeblich auf ihre Rückkehr wartet. Aus den knappen Erklärungen der Erwachsenen entwickelt Bea eine tröstliche Vorstellung von einem Leben nach dem Tod.

Fall um!

Babette Cole
Frankfurt a.M.: Sauerländer, 1997

Oma und Opa kann nichts erschüttern, auch nicht die Fragen der Enkel nach ihrem verschrumpelten Gesicht und der Glatze. Sie erklären bereitwillig, wie aus Babys später Omas und Opas werden und was nach dem Tod mit ihnen passieren kann ...

Abschied von Rune

Marit Kaldhol und Wende Oeyen
Ab fünf Jahren; das Buch hat 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten.
Heinrich Ellermann Verlag (2000), 24 Seiten, Euro 12,00 €

Saras bester Freund Rune ertrinkt beim gemeinsamen Spiel am Wasser. Dieses schlimme Ereignis, das anschließende Begräbnis und Saras Trauer sind mit aller Deutlichkeit und mit großer Einfühlsamkeit dargestellt. Das Buch kann Kindern und Erwachsenen helfen, die eigene Trauer zu bewältigen. Kinder sollten es nicht alleine lesen.

Der rote Faden

Heike Ellermann
Oldenburg: Lappan, 1992, ab 8 Jahre

Auf ganz unsentimentale Weise werden Kinder hier mit dem Tod konfrontiert. Sie lernen, dass der Verlust eines geliebten Menschen, aber auch die tröstliche Erinnerung wichtige Teile des Lebens sind.

Auf Wiedersehen, Oma

Birte Müller
NEUGEBAUER Verlag 2003, 14,80 Euro

Das Buch erzählt von der besonderen Erinnerungskultur Lateinamerikas, wo zu Allerheiligen der Umgang mit dem Tod in einem farbenfrohen Fest; alltäglich und selbstverständlich wird. Der kleinen Felipa wird auf diesem Weg der schmerzhafte Verlust der Oma sehr erleichtert. Das Buch ist wunderschön illustriert.

Adieu, Herr Muffin

Ulf Nilsson & Anna-Clara Tidholm
MORITZ Verlag 2003, 12.80 Euro

Altern, Erinnern und Abschiednehmen werden am Beispiel eines alten Meerschweinchens behutsam eingeführt und vorgelebt. Gute Möglichkeit, mit Kindern im Kindergartenalter das Thema einzuführen und zu begleiten.

Felix

Hamburg: Andersen-Press bei Carlsen, 1995

Der große Wuschelhund Felix ist Bennys bester Freund, stets abenteuerlustig und überall dabei. Als Felix schwer krank wird und stirbt, wird Benny sehr traurig und teilnahmslos.

Großmutter

München: Neugebauer-Press, 1992, ab 4 Jahre

 Oma Marie ist für Tommy die Größte. Behutsam erzählt sie ihrem Enkel, dass sie nicht mehr lange zu leben hat.

Hat Opa einen Anzug an?

München: Hanser, 1997

Opa hat seinen feinen Anzug und die Sonntagsschuhe an. Ganz still liegt er in seinem Sarg und sieht aus, als würde er schlafen. Als er in einem dunklen Erdloch begraben wird, reagiert Bruno ungläubig und fassungslos.

Das Licht in den Blättern

Frankfurt am Main: Moritz, 1997

Großmutter und Enkeltochter Schwein verbringen zufrieden ihr Leben miteinander. Doch die Großmutter ist alt und wird eines Tages sehr müde...

Klingt meine Linde

Astrid Lindgren
Hamburg: Oetinger, 1995

Die kleine Malin aus dem Armenhaus wünscht sich ganz fest, dass aus der Erbse ein Lindenbaum wächst. Das Wunder geschieht, aber nun braucht der Baum noch eine Seele, um klingen zu können...

Liplaps Wunsch (Wie Großmutter sich in einen Stern verwandelte)

München: Ars-Edition (1996)

Der kleine Hase Liplap vermisst seine verstorbene Großmutter sehr. Er ist froh zu hören, dass sie sich in einen Stern verwandelt hat, der ihm immer zusieht und über ihn wacht.

Ophelias Schattentheater

Stuttgart: Thienemann, 1994

Ophelia nimmt sich herrenloser Schatten an. Eines Tages steht ein fremder Schatten vor ihr, der aufgenommen werden möchte: es ist der Tod ...

Die Reise nach Ugri-La-Brek

Weinheim: Beltz, 1990
Max und Jule wollen wissen, wo der Opa geblieben ist, auch wenn sie dafür bis an Ende der Welt laufen müssen. 

Still, ich denke an das Huhn

München: Middelhauve, 1996

Jan Eric trauert um sein totes Huhn. Still legt er das letzte Geschenk seiner Freundin, ein Ei, auf den Küchentisch. Er träumt vom Land "Später" und erlebt am Ende eine Überraschung ...

Schwanenwinter

Keizaburo Tejima
Frankfurt am Main: Moritz, 1996

Weil er krank ist, kann ein junger Schwan nicht mit seiner Familie vom Winterquartier im Süden nach Hause in den Norden fliegen. Allein, voll Kummer wartet er auf den sicheren Tod.

"Was ist das?" fragt der Frosch

Aarau, Frankfurt am Main & Salzburg: Sauerländer, 1992

Der Frosch entdeckt eine bewegungslose Amsel im Gras. Besorgt fragt er seine Freunde, was mit ihr sein könnte.

Ich hab Dich so lieb

Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahre von Hans Wilhelm
Reinebeker Kinderbücher, Carlsen Verlag (1987), 30 Seiten

Geschichte über einen kleinen Jungen, der seinen Hund sehr liebt und mit ihm Tag und Nacht verbringt. Der Hund wird alt und der Junge pflegt ihn liebevoll. Als der Hund stirbt, findet der Junge darin Trost, dass er ihm jeden Tag gesagt hat, wie lieb er ihn hat. Der kurze, klare Text und die ansprechenden Bilder stellen eine behutsame Annäherung an das Thema Tod und Sterben dar, die schon für sehr kleine Kinder geeignet ist. zurück zum Anfang

Kinderbücher von 4-9 Jahren

Opas Engel

Jutta Bauer
CARLSEN Verlag 2001/2003, 6,00 Euro

Mit einem Lächeln wird hier das Thema des kranken und sterbenden Großvaters in der Verabschiedungsphase behandelt . Die Erinnerung an Opas Leben über den Blick auf Opas Schutzengel, der arge Mühe hat, Opa durch jugendlichen Wagemut, politische Schrecknisse und Gefahren zu geleiten, nimmt dem notwendigen Abschied jede Schwere ohne ins Belanglose ab zu gleiten. Zauberhaft illustriert.

Pisch-Marie

Dagmar Chidolue
Hamburg: Dressler, 1991

Vor einiger Zeit ist Maries Mutter gestorben. Die Familie lässt Marie mit ihren Gefühlen ganz allein. Marie beginnt, ins Bett zu machen. Als Vater eine andere Frau mit nach Hause bringt, w1rd alles nur noch schlimmer. Erst als die neue Mutter selbst krank wird, kommt eine Wendung in Sicht.

Kevin Kanin oder Als es dunkel wurde am Lohewald

Dagmar Krol/Pieter Kunstreich
Kreuz Verlag 2005, 12,95 €

Im Herbst 2004 verschwand im Wald nahe des kleinen Dorfes Hipstedt der 8jährige Felix. Am 7. Januar 2005 wurde er ermordet aufgefunden. Die Geschichte von Kevin Kanin erzählt die Geschehnisse aus der Sicht der Hipstedter Kinder, verleiht ihrer Angst, ihrer tiefen Verunsicherung, ihrer Hoffnung und Trauer vorsichtig Worte, greift Fragen nach dem Warum auf und deutet Wege aus der Verzweiflung an. Dagmar Krol war Felix Lehrerin und hat dieses Buch für die Kinder ihrer Schule geschrieben; illustriert ist es mit eindringlichen Bildern von Pieter Kunstreich. Es bietet eine einfühlsame, kindgemäße Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Entführung an.

Wenn ich nicht mehr bei dir bin, bleibt dir unser Stern

Claude K. Dubois & Patrick Gilson
BRUNNEN Verlag, 2002, 11,90 €

Sehr wahrheitsgetreues und dennoch hochsensibles Buch über den Verlust einer gleichaltrigen Freundin durch Krankheit. Tim erfährt besonders durch die kranke Anna selbst Hilfe zum Abschiednehmen und späteren Erinnern.

Kleiner Mann des Lichts - Fast eine Indianergeschichte

Bernhard Hagemann
Berlin: Elefanten Press, 1997

Nach dem Tod von Dominiks Großvater bleibt der Junge tagelang stumm. Als er wieder zu sprechen anfängt, staunen alle über ihn ...

Kannst du pfeifen, Johanna?

Hamburg: Carlsen, 1993

Berra will auch einen Opa haben. Er versucht sein Glück in einem Altersheim und erlebt eine schöne Zeit mit seinem neuen Großvater, bis dieser stirbt...

Wo ist Mia?

Bart Moeyaert
Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 1994

Die Begegnung mit der traurigen Frau am zugefrorenen See hat Laura verunsichert. Sie ahnt, dass die Frau um etwas Schmerzvolleres trauen, als um den Verlust ihrer Katze...

Roberts alter Freund - Eine Geschichte von Freundschaft und Abschiednehmen

Lese- und Vorlesebuch von Antoinette Becker, illustriert von Susanne Mocka
Ravensburg: Ravensburger Buchverlag (1994), 31 Seiten

Als der Vater des achtjährigen Robert bei einem Autounfall ums Leben kommt, zieht sich dieser in sich zurück, seine Freunde holen ihn nicht mehr zum Spielen und seine Schulleistungen werden immer schlechter. Erst als er sich mit einem alten Mann anfreundet, findet er Trost und gewinnt seine Lebensfreude zurück. Als dieser stirbt, kann er sich von ihm verabschieden und bleibt durch Erinnerungen mit ihm verbunden, eine positive Trauerbewältigung ist möglich. 

Matti und der Großvater

Roberto Piumini
München: Hanser, 1994

Großvater liegt im Sterben. Matti träumt davon, wandert mit dem Großvater wie früher hinaus ins weite Land ...

Indianerjunge Kleiner Mond

Winfried Wolf & Nathalie Doroussy
NORD-SÜD-VERLAG 1992, 12,80 €

Einfühlsame Geschichte um Altern und Abschiednehmen. Das Waisenkind Kleiner Mond erlebt den letzten Winter einer alten Indianerin, die sich mit dem Wissen um ihren baldigen Tod in den Wald zurückgezogen hat.

Kinderbücher von 10-12

Geisterbotschaft (Kindererzählung)

Boge-Erli-Nortrud
Würzburg:Areana, 1997

Frederic und Patricia fürchten sich vor ihrer strengen Großmutter Pempelfort auch noch, nachdem sie gestorben ist ...

Cybermama - die sensationelle Reise in die Welt des Internet

Ravensburg: Ravensburger Buchverlag, 1997

Nach dem Tod der Mutter werden alle Erinnerungen an sie ins Internet eingegeben. Doch eines Tages ist sie verschwinden ...

Das Adoptivzimmer

Antonia Michaelis

Achim, ein Waisenkind, wird von einem Ehepaar adoptiert, das vor längerer Zeit einen gleichaltrigen Jungen verloren hat. Als er in das Haus am Meer zieht, entdeckt er in der Nacht ein Zimmer, in dem dieser Junge in einer "Zwischenwelt" auf Achims Hilfe wartet... Sensibel erzählte Geschichte um Abschiednehmen und Loslassen nach einem Verlust.

Dystopia - Love At Last Sight

Judith Park

Ungewöhnliche Geschichte eines Geschwisterpaares erzählt als moderner MANGA. Dionne verliert ihrer geliebten Bruder Lyon durch einen Unfall und erfährt, dass es für den herzkranken Bruder einen "Klon" namens Gabriel gibt, der nun als Ersatz dienen soll. Dies zu akzeptieren scheint Dionne unmöglich...

Mit Kindern redet ja keiner

Kirsten Boje
Hamburg: Oetinger, 1990

Rückblickend erzählt die neunjährige Charlotte im ersten Teil des Buches von der starken Depression und im zweiten vom Selbstmordversuch ihrer Mutter.

Oma und ich - eine Kindergeschichte

Achim Bröger
Zürich: Nagel und Kimche, 1986

Jutta mochte Dirk bisher nicht leiden. Doch nun sitzen sie in Dirks Zimmer

Ich muss dir etwas Trauriges erzählen

Arno Bohlmeijer
Kevelaer: Anrich, 1996

Nach einem schweren Autounfall muss eine Familie Abschied von der Mutter nehmen

Ein Baum für Mama

Sophie Brandes 
München: Kerle, 1995

Kathrin (10) denkt sich verschiedene Sachen aus, um ihrer Mutter zu helfen, die an Krebs erkrankt ist. Nach einem Jahr stirbt diese.

Servus Opa, sagte ich leise

Elfie Donnelly
OETINGER Verlag 1977/1999, 7,50 Euro (Jugendliteraturpreis 1978)

Das Buch begleitet den zehnjährigen Michi und seinen geliebten, krebskranken Opanohne Pathos und mit einer Prise wohltuenden Humors und verständlicher Sprache.

Am anderen Ufer des Flusses

Jaak Dreesen
München: Klopp, 1995

Als Mirjams Oma ihr von der Zeit im Konzentrationslager Auschwitz erzählt, lernt Mirjam, mit ihrer eigenen Angst und Trauer umzugehen.

Maries Geheimnis

Torill Eide
Mödling: St. Gabriel, 1997

Nach dem Tod der Mutter versucht Marie (12) die Familie zusammenzuhalten. Die Last der Arbeit und der Verantwortung sind erdrückend, bis sie die Kellnerin Signe trifft, die ihr mit ihrer Zuwendung neue Kraft zum Leben gibt.

Ich brauch dich doch noch, Papa!

Barbara Garland-Polikoff
München: Schneider, 1995

Horatio (12) kann den Tod seines Vaters nicht überwinden. Erst als die Hündin seines Großvaters stirbt und dieser ihn zu einem neuen Hund überredet, lernt er, auch über seinen eigenen Schmerz zu reden.

Alter John

Peter Härtling
Weinheim, Basel: Beltz und Gelberg, 1981

Das Zusammenleben von drei Generationen und der Tod des Großvaters werden hier anschaulich mit den positiven und negativen Seiten aus der Sicht der Familienmitglieder dargestellt

Jakob hinter der blauen Tür

Peter Härtling
Weinheim, Basel: Beltz und Gelberg, 1993

Nach Vaters Tod kommt Jakob mit sich und seiner Umwelt nicht mehr zurecht. Er zieht sich immer mehr in eine Traum- und Wunschwelt zurück.

Oma

Peter Härtling
Weinheim, Basel: Beltz und Gelberg, 1976

Kalle, der mit 5 Jahren seine Eltern verloren hat, wird von seiner Großmutter aufgenommen. Daraus ergeben sich Schwierigkeiten.

... und dann kam Joselle

Kevin Henkes
München: Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1996

Der frühe Tod der Mutter und der Brandunfall auf einem Rummelplatz machen Nick (10) noch nach Jahren zu schaffen. Erst die Freundschaft mit der gleichaltrigen, unbekümmerten Joselle löst seine Erstarrung.

Starker-Sohn und Schwester

Kirkpatrick Hili
Weinheim: Beltz, 1993

Zwei Indianerkinder, alleingelassen und vollkommen auf sich gestellt, müssen alle ihre Kräfte aufbieten, um in der Einöde Alaskas zu überleben.

Gespensterschatten

Yumoto Kazumi
Zürich: Nagel & Kimche, 1995

Als Yamashitas Großmutter gestorben ist, beschließt er mit zwei Freunden, das Geheimnis von Tod und Sterben zu ergründen. Dazu wollen sie einen in ihrer Nähe lebenden Greis bis zu seiner letzten Stunde "beschatten".

Brüder wie Freunde

Klaus Kordon
Weinheim, Basel: Beltz und Gelberg, 1978

Sein großer Bruder Burkhard ist für den siebenjährigen Frank das bewunderte Vorbild - nicht nur beim Fußballspielen. Doch ihre Freundschaft endet tragisch. Eine Geschichte aus dem Berlin des Jahres 1950.

Erzähl mir von Oma

Guus Kuijer
Hamburg: Oetinger, 1981

Maslief lebt eine Weile bei Opa, als Oma gestorben ist. Da gibt es viele Fragen, die sie gerne beantwortet haben möchte.

Ein selbstgemachter Sommer

Ben Kuipers
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1991

Oma Sien inszeniert tolle Dinge für Simon. Aber als sie mitten im Sommer den Nikolaus bestellt, entdeckt Simon ihr Geheimnis und alles wird anders.

Die Brüder Löwenherz

Astrid Lindgren
Hamburg: Oetinger, 1986

Ein Märchen so spannend wie eine Abenteuergeschichte: Jonathan und Krümel treffen sich wieder im Land Nangijala, in das man kommt, wenn man gestorben ist. Dort herrscht noch die Welt der Sagen und Abenteuer.

Sommer, letztes Jahr

Lais Lawry
Wien: Ueberreuter, 1985

Die 13jährige Meg muss erleben, wie ihre ältere Schwester an einer unheilbaren Krankheit stirbt.

Wenn Oma plötzlich fehlt

Manfred Mai
Freiburg: Herder, 1990

Daniels Oma ist gestorben. Er erlebt die Beerdigung und die Trauer -"Feier", aber auch die Zeit danach.

Wenn die Möwe wieder fliegt

Sue Mayfield
München: Omnibus-Verlag, 1998

Tonys Mutter leidet an multipler Sklerose. Obwohl er sich inzwischen an die Krankheit gewöhnt hat, fällt es ihm manchmal schwer, damit umzugehen. Als er eines Tages eine verletzte Möwe findet, lernt er, dass Krankheit und Tod zum Leben gehören.

Birgit

Gudrun Mebs
Berlin: Basis-Verlag, 1982

Birgit hat Krebs, die Ärzte können ihr nicht mehr helfen. Ihre achtjährige Schwester erzählt, wie sie die Zeit bis zu Birgits Tod erlebt. Ein Buch für Kinder, das der Vermittlung Erwachsener bedarf.

Rote Kirschen

Inge Meyer-Dietrich
Kevelaer: Anrich, 1990

Obwohl Anna während der entbehrungsreichen Nachkriegszeit aufwächst, ist sie ein glückliches Kind. Doch die unheilbare Krankheit der Mutter verändert ihr Leben völlig.

Die wundersame Reise der kleinen Sofie

Els Pelgrom
München: Betz, 1985

Sofie ist sehr krank, aber eines Nachts steigt sie einfach aus dem Bett und spielt mit in einem Stück ihres Puppentheaters: dem Stück des Lebens.

Ama taram, Allis und Ann

Gunilla Linn Persson
Hamburg: Oetinger, 1995

Die Geschichte über die langsam wachsende Freundschaft zwischen Allis und Siggi, die beide darunter leiden, einen wichtigen Menschen durch den Tod verloren zu haben.

Es geschah an einem Sonntag

Marie-Therese Schins
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988

Auf einem Familienfest bricht Marcel tot zusammen. Wie mit der Trauer umgehen, wie das Schweigen brechen, das auf allen lastet?

Mein Bruder ist immer noch mein Bruder

Viveca Sundvall
Hamburg: Oetinger, 1995

Jimmy wollte Popstar werden, aber er starb schon mit 10 Jahren. Nur in der Erinnerung seiner Schwester wird er weiterleben.

Die Nacht der weißen Katze

Inge Wolf
München: Lentz, 1990

Während Max verletzt und hilflos in einem Abbruchhaus liegt, kreisen seine Gedanken immer wieder um den Tod seiner kleinen Schwester, an dem er sich schuldig fühlt.

Mattis Omasommer

Sigrid Zeevaert
Hamburg: Dresler, 1996

Matti und ihr Bruder Niko haben in den Ferien bei den Großeltern im Dorf viel Spaß. Aber sie erleben auch einiges, was sie traurig macht.

Max, mein Bruder

Sigrid Zeevaert
Würzburg: Arena, 1986

Die zehnjährige Johanna erzählt, wie sie und ihre Familie die schwere Krankheit ihres Zwillingsbruders Max erleben und schließlich seinen Tod überwinden müssen.

Jugendbücher ab 13 Jahren

Ganesh oder eine neue Welt

Malcolm J. Bosse
Hamburg: Oetinger, 1992

Der 14jährige Amerikaner Ganesh, in Indien geboren und zum Hindu erzogen, muss nach dem Tod seiner Eltern nach Amerika zurück.

Ein Garten so groß wie die Welt

Malcolrn J. Bosse
Zürich, Köln: Benziger 1984

Eric, der einer Bande von Außenseitern angehört, lernt den 82jährigen Mr. Beck kennen, der ihn lehrt, "die Natur zu sehen".

Ein Jahr wie ein Leben

John Branfield
Freiburg, Basel, Wien: Herder, 1983

Frances wird durch ihre Mutter, einer Gemeindehelferin, mit alten Menschen bekannt und mit deren Krankheit und Tod konfrontiert.

Abschied von Sheila

Aiden R. Carter
Berlin: Klopp, 1993

Die Freundschaft zwischen Jerry und Sheila bekommt Risse. Gerade als Jerry sich langsam abseilen will, erfährt er, dass Sheila an Krebs erkrankt ist.

Tanz auf meinem Grab

Aidan Chambers
Ravensburg: Ravensburger Buchverlag, 1994

Ein Leben und ein Tod in vier Teilen, 117 Stückchen, sechs laufende Protokolle und zwei Zeitungsausschnitte berichten ...

Einschnitte

Harald Rosenlow Eeg
Bindlach: Loewe, 1997

Nach einer Mutprobe hört die Schnittwunde von Viktors Bruder nicht mehr auf zu bluten. Während Viktor seine erste Erfahrungen in der Liebe macht, muss Ole Henrik immer häufiger ins Krankenhaus.

Das Jahr ohne Pit

Maja Gerber-Hess
Luzern, Stuttgart: Rex, 1994

 Nach dem Selbstmord von Pit verändert sich das Leben der 18jährigen Monika schlagartig. Da ist nicht nur der Verlust des Freundes, auch Schuldgefühle quälen sie.

Aus dem Dunkel

Welwyn Wilton Katz
München: Jungbrunnen, 1997

Das einzige, was Ben an seinem neuen Zuhause in Neufundland gefällt, sind die Ausgrabungsstätten der Wikinger. Um den Tod seiner Mutter zu vergessen, taucht er immer weiter in die Sagenwelt der Wikinger ein.

Als Laura nicht mehr bei uns war

Victor Kelleher
Frankfurt a.M.: Sauerländer, 1995

Sam (7) zieht sich nach dem Tod seiner Schwester ganz in sich selbst zurück und versucht, mit Zerstörungswut seiner Trauer zu begegnen.

Jetzt sterbe ich gerne

Claudia Gürtler
Luzern: Rex, 1993

Nach dem Tod der Großmutter setzt sich Rebecca (16) mit dem Leben der um fast 80 Jahre älteren Frau auseinander.

Die Sache mit Christoph

Irina Korschunow
Zürich: Benziger, 1978

Christoph starb - 17jährig - nach einem Unfall. Wie es dazu kam und warum Christoph mit Eltern, Lehrern und Freunden Schwierigkeiten hatte, erzählt sein Freund Martin.

Im Bann der Erinnerung

Margaret Mahy
Stuttgart: Spectrum, 1988

Beide leben im Bann ihrer Erinnerungen: Jonny ein unangepasster 19jähriger, der glaubt, den Tod seiner Schwester verschuldet zu haben, und Sophie, eine schrullige alte Frau, die in ihrer eigenen Gedankenwelt in früheren, besseren Zeiten schwelgt.

Gestorben wird morgen

Clemens Stephan Marti
Luzern: Rex, 1994

Die Zwillinge Beate und Bruno gründen ein Detektivbüro. Gleich der erste Fall entwickelt sich zu einer Liebesgeschichte und auch sonst kommt alles anders als geplant. Bruno muss ins Krankenhaus. Die Diagnose ist Leukämie - er stirbt.

Du fehlst mir, du fehlst mir!

Peter Pohl
München: Hanser, 1994

Nach Cillas plötzlichem Tod versucht Tina einen Weg zu finden, ohne die Zwillingsschwester zu leben.

Der gespiegelte Mond

Norma Fox Mazer Esslingen: Esslinger, 1998 Seit dem Tod der Mutter sind die Schwestern Em und Pamela sich selbst überlassen. In ihrem extremen Abhängigkeitsverhältnis ist die jüngere Em massiver körperlicher und seelischer Gewalt Pamelas ausgesetzt, die erst mit dem Tod der Schwester endet.

Herzschlagen

Norma Fox Mazer
Kevelaer: Anrich, 1989

Todd und Amos lieben Hilary. Hilary weiß nie, ob sie gerade Todd oder Amos liebt. Erst die tödliche Krankheit von Amos lassen Todd und Hilary allen Eigennutz vergessen.

Wenn Kevin bleibt ...

Harry Mazer
Kevelaer: Anrich, 1987

Billy, Lori und Kevins Eltern kommen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Kevin übernimmt die Verantwortung für die Geschwister, doch dies geht nicht ohne Schwierigkeiten.

Stolperschritte

Mirjam Pressier
Stuttgart: Spectrum, 1981

Der gehbehinderte Thomas, der sich nur mühsam auf Krücken vorwärts bewegt, ist so sehr mit seinen eigenen Schwierigkeiten beschäftigt, dass er erst zu spät merkt, dass sein jüngerer Bruder Hilfe braucht.

Das Jahr mit Anne

Nina Rauprich
München: Ellermann, 1995

Anne hat Leukämie. Mach langem Kampf gegen die Krankheit stirbt sie schließlich, keine 15 Jahre alt. Ihre Freundin Sabine erinnert sich an das letzte, gemeinsam verbrachte Jahr.

Auf immer, May

Cynthia Rylant
München: Bertelsmann, 1997

Sara ist sehr traurig, als ihre Mutter stirbt und ihr Vater in tiefe Depressionen versinkt. Ihr Nachbar Cletus kommt auf die Idee, über ein Medium Kontakt mit dem Geist ihrer Mutter aufzunehmen.

Mädchen sterben doch nicht

Gregoire Solotareff
Kevelaer: Anrich, 1991

„Mädchen sterben doch nicht" hatte Gaele immer gesagt, doch eines Tages erkrankt Gaele selber und ist plötzlich verschwunden. Ihr Freund Jean sucht sie schließlich im Krankenhaus, doch bei seinem zweiten Besuch trifft er sie dort nicht mehr an.

Zu Hause ist woanders

Karl Sverdrup
Hamburg: Oetinger, 1995

Seit dem Tod des Vaters trinkt die Mutter, Robbi und Dan kümmern sich um ihren kleinen Bruder. Sie versuchen, den Schein einer funktionierenden Familie zu wahren, damit das Jugendamt nicht eingreift. Zum Glück gibt es Cessi und den Musiker Pal, der eine Brücke für Robbie zu seinem verstorbenen Vater darstellt.

Die Augen von Ana Marta

Alice Vieira
Frankfurt a.M.: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1997

Marta lebt in ihrem Elternhaus wie eine Fremde. Die depressive Mutter nebst dem distanzierten Vater nehmen kaum Notiz von ihr. Einzig von der alten Kinderfrau Leonor fühlt sie sich angenommen. Eines Tages erfährt Marta von ihr ein großes Geheimnis.

Eine Begonie für Miss Applebaum

Aarau, Frankfurt a.M., Salzburg: Sauerländer, 1992

Als ihre Biologie-Lehrerin schwer erkrankt, kümmern sich Henry und Zelda um sie. Die beiden Schüler gewinnen dadurch eine ganz neue Einstellung zu Leid und Tod.

Eine Hand zum Anfassen

Renate Welsh
Wien, München: Jungbrunnen, 1985

Nicolas ergreifende Briefe an Felix erzählen von ihrer Begegnung mit dem Sterben, das - als Teil des Lebens - nicht nur als drohend, sondern auch als erlösend und sogar schön empfunden werden kann.

Bücher für Eltern und andere Erzieher

Auf der Suche nach den Regenbogentränen. Heilsamer Umgang mit Abschied und Trennung

Jorgos Canacakis
München: Bertelsmann, 1994

Nicolas, der den Tod seiner Mutter nicht verwinden kann und Angelina, die unter der Scheidung ihrer Eltern leidet, besuchen mit dem Märchenwesen Tränchen das Land der Abschiede ...

Da war es auf einmal so still. Vom Tod und Abschiednehmen

Linde von Keyserlingk Freiburg: Herder, 1997 Behutsam und einfühlsam erzählte Geschichten vom Sterben, von der Trauer um Tiere und Pflanzen, Freunde oder Familienangehörige.

Es wird alles wieder gut, aber nie mehr wie vorher

Begleitung in der Trauer
Jochen Jülicher
Echter Verlag Würzburg 2005

Ein gut zu lesendes Buch, verständlich und klar strukturiert, mit einfühlsamen Angeboten und Hilfen zur Unterstützung der Trauerbearbeitung für Betroffenen und deren Begleiter.

Mit Kindern über den Tod sprechen

Ratgeber für Eltern von Earl A. Grollmann
Aussaat Taschenbuch - 96 Seiten, 6,90 €

Ein amerikanischer Geistlicher gibt Ratschläge, wie man mit Kindern aus gegebenem schlimmen Anlass oder generell über den Tod sprechen könnte. Das Büchlein ist umfassend und psychologisch kompetent geschrieben. Empfehlenswert.

Kinder in ihrer Trauer begleiten

Ein Leitfaden für ErzieherInnen von Gertrud Ennulat
Praxisbuch Kita, Herder Verlag (1998), 174 Seiten

Eine Grund- und Hauptschullehrerin führt ErzieherInnen an das schwierige Thema „Tod und Sterben im Umfeld eines Kindes“ heran und zeigt, wie es im Kindergarten aufgegriffen werden und wie ein trauerndes Kind begleitet werden kann. Praktische Beispiele und eine umfangreiche Materialsammlung aus Liedern, Geschichten und Gedichten liefern konkrete Hilfen bei der Umsetzung im Alltag.

Kinder und Tod

Elisabeth Kübler-Ross

Die bekannte Sterbeforscherin schildert ihre vielfältigen Erfahrungen, die sie im Umgang mit sterbenden Kindern und deren Eltern, Verwandten und Freunden gesammelt hat. Anhand zahlreicher Beispiele belegt sie ihre Überzeugung, dass der Tod den Übergang in eine andere Lebensform darstellt - als Bild benutzt sie die Raupe, die zum Schmetterling wird - und dass Kinder dies intuitiv meist wissen. Die aufgezeigten Wege, wie Kindern der Abschied vom Leben erleichtert werden konnte und wie Eltern gelernt haben, mit dem Verlust zu leben können Betroffenen Trost und Hoffnung vermitteln.

Papa, was ist der Tod - Ein Kind fragt nach dem Leben

Hermann-Josef Zoche
Pattloch Verlag (2001), 128 Seiten

In einem fiktiven Dialog zwischen Vater und Kind nach der Beerdigung dessen Großmutter werden Fragen nach dem Tod, nach Gott, Glaube und Religion bildhaft erklärend beantwortet. Das Buch zwingt Erwachsene, sich den radikalen Fragen des Kindes zu stellen und eigene Standpunkte zu entwickeln, Teile daraus eignen sich auch gut zum Vorlesen, um mit Kindern über die beschriebenen Themen ins Gespräch zu kommen. Empfehlenswert für Eltern mit christlichem Hintergrund.

Tod und Sterben Kindern erklärt

Vorlesebuch für Kinder ab sechs von Andrea Moritz, illustriert von Sabine Gerke
Gütersloher Verlagshaus (2001), 43 Seiten, 9,50 €

Eine evangelische Pfarrerin beantwortet (fiktive) Kinderfragen zu Tod und Sterben mit Hilfe kurzer Vorlesegeschichten von jeweils drei bis vier Seiten. Das inhaltliche Spektrum reicht vom „Kennenlernen eines christlichen Begräbnisses“ über den „Tod einer Elster“ bis zum „Gespräch über den bevorstehenden Tod“ der Mutter. In einem Anhang werden sehr vorsichtig und sensibel „Anregungen und Impulse“ zu den Geschichten gegeben. Das Buch ist einfühlsam geschrieben und ansprechend illustriert. Empfehlenswert für Eltern mit christlichem Hintergrund.

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